Der Theresienturm
Ein Jahr nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde an der Theresienwiese ein „Luftverteidigungsturm“ fertiggestellt. Die Wehrmacht hatte ihn errichten lassen, um Heilbronn gegen Luftangriffe zu verteidigen.
Eine Flugabwehrkanone auf dem Dach sollte angreifende Flugzeuge bekämpfen. Die Mannschaftsräume im Inneren waren für eine Besatzung von knapp 250 Mann ausgelegt. Sein Name: „General-Wever-Turm“. Diesen Namen behielt der Turm bis ins Jahr 2016 und heißt heute aufgrund seiner Lage „Theresienturm“.
Der Turm gehört zu der seltenen Bauart „Dietel“; charakteristisch war die innere Erschließung über eine entlang der Außenwand laufende Schneckenrampe. Der Turm war autark: Ein Stromaggregat konnte ihn mit Elektrizität versorgen, ein Brunnen lieferte Wasser, eine Gasschleuse verhinderte das Eindringen von Giftgas.
Die Turmhöhe beträgt 28,50 Meter, der Durchmesser 12 bis 11 Meter (sich nach oben verjüngend), die Dicke der Außenwände ca. 1,40 Meter, die Dachstärke zwei Meter. Er hat zehn Geschosse.

Baujahr: 1940
Bauausführung: Dyckerhoff & Widmann, Düsseldorf unter Beteiligung der Dietelgesellschaft, Düsseldorf
Nutzung: ab 1940 Flakstellung und Luftschutzraum für den Schlachthof, ab 1944 Luftschutzraum für die Bahnhofsvorstadt , ab 1945 Notunterkunft für Ausgebombte, dann Übernachtungsstätte für mittellose Durchreisende (Bunker-Hotel Heilbronn)
1948 Schließung des Turms, seit 1978 im Eigentum der Stadt Heilbronn
Turmhöhe: 28,50 Meter
Durchmesser: 12 bis 11 Meter, sich nach oben verjüngend
Dicke der Außenwände: ca. 1,40 Meter
Dachstärke: 2,00 Meter
Zahl der Geschosse: 10

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